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	<title>Die drei Schläge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-27T03:26:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Freimaurer-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.freimaurer-wiki.de/index.php?title=Die_drei_Schl%C3%A4ge&amp;diff=85174&amp;oldid=prev</id>
		<title>Urbantactics: Neu angelegt und mit Quellenangabe versehen</title>
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		<updated>2018-09-11T13:23:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neu angelegt und mit Quellenangabe versehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Die drei Schläge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quelle: Bausteine: Eine Auswahl verschiedener, größtentheils maurerischer Dichtungen. Vorgetragen in den verschiedenen Logan Berlins, vornehmlich bei der Mittwochstafel in der großen Landeslage von Deutschland, von Franz Grua, 1845 https://books.google.de/books?id=tow6AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zurückgekehrt aus meines Tempels Hallen, &lt;br /&gt;
:Das Herz begeistert von der Weisheit Spruch, &lt;br /&gt;
:War noch mein Geist bei den Symbolen allen &lt;br /&gt;
:Der hohen Kunst — ich sah das heil&amp;#039;ge Buch, &lt;br /&gt;
:Den Zirkel, sah das Winkelmaas — &lt;br /&gt;
:sie glänzten im hellen Lichte — &lt;br /&gt;
:in der Kette stand Ich noch, der festgeschlossnen, unbegrenzten &lt;br /&gt;
:Und fühlte noch den Druck der Bruderhand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und manch&amp;#039; Geheimniß sucht&amp;#039; ich zu ergründen,&lt;br /&gt;
:Als ich so einsam träumend, sinnend lag,&lt;br /&gt;
:Der heil&amp;#039;gen Dreizahl Deutung aufzufinden,&lt;br /&gt;
:Vor allem in des Meisters Hammerschlag —&lt;br /&gt;
:Zwei Schläge, die rasch auf einander tönen&lt;br /&gt;
:Und dann des Hammers dritter, schwerer Fall,&lt;br /&gt;
:Der nach sich läßt ein bebend kurzes Dröhnen,&lt;br /&gt;
:Geheimnißvollen, dumpfen Wiederhall!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und so in ernsten, sinnenden Gedanken&lt;br /&gt;
:Entschlummert&amp;#039; ich. — Allein der Geist blieb wach&lt;br /&gt;
:Und sehnte sich aus seines Körpers Schranken&lt;br /&gt;
:Und strebte heimathlichem Lichte nach.&lt;br /&gt;
:Und stark und stärker dehnt er seine Schwingen &lt;br /&gt;
:Und riss die Fessel, die ihn band, entzwei,&lt;br /&gt;
:Ließ Leib und Seele mit der Trägheit ringen,&lt;br /&gt;
:Und schwang empor sich bodenlos und frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und freute sich des Lichts der ew&amp;#039;gen Sonnen &lt;br /&gt;
:Und schwelgte wieder in den Melodien Des Himmels, &lt;br /&gt;
:deren unnennbare Wonnen Beseligend in jenen Räumen zieh&amp;#039;n, &lt;br /&gt;
:Und sah die Schaaren der verklärten Geister, &lt;br /&gt;
:Sah wieder auch, der sel&amp;#039;gen Ehrfurcht voll, &lt;br /&gt;
:Ihn Selbst, den hocherhab&amp;#039;nen Weltenmeister, &lt;br /&gt;
:Aus dessen Thron das ew&amp;#039;ge Urlicht quoll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch auch zur Erde wandt&amp;#039; aus jenen Höhen &lt;br /&gt;
:Sich dann sein Blick. Denn wie sie auch sich klein &lt;br /&gt;
:Und düster nur von dort herab läßt sehen: &lt;br /&gt;
:Doch richtet auch auf ihren matten Schein &lt;br /&gt;
:Das Auge sich der Sel&amp;#039;gen. Unbeachtet &lt;br /&gt;
:Bleibt auch der kleinste Theil der Schöpfung nicht, &lt;br /&gt;
:Und sei er noch so fern und tief umnachtet: &lt;br /&gt;
:Hindurch zu ihm dringt doch der Gottheit Licht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Des Geistes Blick durchdrang der Schatten Düster, &lt;br /&gt;
:Die lagerten auf unsrer Erdenflur, &lt;br /&gt;
:Mit geist&amp;#039;gem Ohr vernahm er das Geflüster &lt;br /&gt;
:Des Odemzugs der schlummernden Natur. &lt;br /&gt;
:Und Manches, was sich unbedeutend zeigte &lt;br /&gt;
:Sonst hier und da wohl auf dem Erdenrund, &lt;br /&gt;
:Das that sich, wie sein Blick es jetzt erreichte, &lt;br /&gt;
:Ihm deutungsvoll und hocherhaben kund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da hört&amp;#039; in eines Maurertempels Hallen, &lt;br /&gt;
:Wo treuer Brüder Kreis vereint noch war, &lt;br /&gt;
:Den Schlag des Hammers plötzlich er erschallen &lt;br /&gt;
:In heil&amp;#039;ger Dreizahl — aber — wunderbar! — &lt;br /&gt;
:Des dritten, schweren Hammerschlages Dröhnen &lt;br /&gt;
:Verhallte nicht, wie sonst — es stieg empor &lt;br /&gt;
:Gen Osten, ward zum hocherhabnen Tönen &lt;br /&gt;
:Und floß melodisch in der Sel&amp;#039;gen Chor. :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und plötzlich hatte er den Sinn gefunden &lt;br /&gt;
:In den drei Schlägen und es ward ihm klar, &lt;br /&gt;
:Was ihm so oft in sinnend ernsten Stunden &lt;br /&gt;
:Nur noch geheimnissvolle Ahnung war. &lt;br /&gt;
:Zwei Schläge, die rasch auf einander tönen, &lt;br /&gt;
:Sie deuten an das irdische Entsteh&amp;#039;n &lt;br /&gt;
:Und Sein. Der letzte Schlag mit schwerem Dröhnen &lt;br /&gt;
:Er ist des Daseins Ende, das Vergeh&amp;#039;n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Rasch, wie Momente, eilt des Menschen Leben,&lt;br /&gt;
:Erschütternd naht der letzte Augenblick.&lt;br /&gt;
:Doch seines schweren Schlages dröhnend Beben&lt;br /&gt;
:— Dem Geiste hallt harmonisch es zurück.&lt;br /&gt;
:Dem reinen Sinn ist nicht der Klang verborgen,&lt;br /&gt;
:Der aus dem Dröhnen wundersam empor,&lt;br /&gt;
:Empor steigt zu dem ew&amp;#039;gen, lichten Morgen:&lt;br /&gt;
:Doch nur den Schlag vernimmt ein ird&amp;#039;sches Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|dreischläge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Urbantactics</name></author>
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